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Wolfgang Ponader » Vita

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Wolfgang Ponader
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„Deshalb haben wir unter allem Denkbaren die Musik zum Element unserer Erziehung gewählt, denn von ihr laufen gleichbahnende Wege nach allen Seiten“.
Johann Wolfgang von Goethe

Wolfgang PonaderAm 23. April 1957, in der Stunde der größten Erdannäherung des doppelschweifigen Arend-Roland-Kometen wurde Wolfgang Ponader im mittelfränkischen Rokokostädtchen Ansbach geboren. Ersten Klavier- und Violinunterricht erhielt er bei Rosa Kastner und Karl Blendinger, sein Orgel-D-Examen absolvierte der Schüler bei Kirchenmusikdirektor Otto Meyer. Seine wesentlichen pianistischen Prägungen erhielt er als Privatschüler von Erich Appel am Meistersinger-Konservatorium in Nürnberg. Über Jahre hinweg konnte er im Helferkreis des internationalen Bach-Festivals „Bachwoche Ansbach“ Spitzeninterpreten in Konzerten erleben und die sich wandelnde Bach-Rezeption in Deutschland nachvollziehen. Nach dem Abitur folgte eine schwierige, aber menschlich lehrreiche 15-monatige Wehrdienstzeit im Münchener Panzergrenadierbataillon 263 in der Funktion eines Lastkraftwagenfahrers.

 Von 1979 bis 1983 studierte Ponader das künstlerisch-wissenschaftliche Doppelfach „Lehramt an Gymnasien“ an der Musikhochschule in München mit den praktischen Fächern Klavier (Prof. Rainer von Zastrow), Pauke/Schlagzeug und Violine. Seine bevorzugten Lehrer waren dort die Musikwissenschaftler Gernot Gruber und Siegfried Goslich, BR-Redakteur und Spezialist für Neue Musik Ulrich Dibelius und der Solopauker des BR-Symphonieorchesters Hannes Höltzel. Parallel zur folgenden Referendarsausbildung am Ohm-Gymnasium in Erlangen nahm Ponader das Studium der Musikwissenschaft (Prof. Dr. Klaus-Jürgen Sachs), Pädagogik und Buch- und Bibliothekskunde an der dortigen Friedrich-Alexander-Universität auf. Erste wissenschaftlich-analytische Versuche am Frühwerk des Münchener Komponisten Karl Amadeus Hartmann bestimmten diese Zeit. Nach dem zweiten Staatsexamen arbeitete Ponader als Schulmusiker an verschiedenen Gymnasien in Unter- und Mittelfranken (Leiter von Jugendchören, Bigbands, Perkussionsensembles, Mittelalterensembles, mehrere Musicalproduktionen, Organisator von Profikonzerten an Schulen, bereits seit 1990 regelmäßiger Einsatz von Computern im Klassenunterricht). Neben dieser Tätigkeit fungierte er als langjähriger freier Musikkritiker der „Fränkischen Landeszeitung“ in Ansbach, als Mitbegründer und Pianist des „Ersten Ansbacher Salon-Ensembles“, Liedbegleiter und Kammermusiker, von 1996 bis 1997 als Lehrbeauftragter für Klavier an der Universität Regensburg. Gleichzeitig vervollständigte er seine Studien der Musikwissenschaft (bei Prof. Dr. Karlheinz Schlager), Musikpädagogik und Erwachsenenbildung (Prof. Dr. Margret Fell) an der Katholischen Universität Eichstätt.

1997 wurde Wolfgang Ponader durch das Bundesverwaltungsamt Köln als Auslandslehrer (ADLK) und Leiter der Musikabteilung an das Colegio Alemán de Guatemala nach Guatemala Stadt vermittelt. Dort ergaben sich zahlreiche Konzertauftritte in Kammermusikensembles mit deutschen und guatemaltekischen Musikern. Anläßlich eines Auftritts als Pianist mit Musikern des Nationalorchesters lernte er den ehemaligen Direktor des Nationalorchesters und Komponisten Jorge Sarmientos kennen und schätzen, mit dessen Werk sich Ponader seither in Zusammenarbeit mit dem Institut für Musikwissenschaft der Universität des Saarlandes besonders beschäftigt. Seit 2001 unterrichtet Wolfgang Ponader an einem Gymnasium im Landkreis Nürnberger Land. Die ständige Unzufriedenheit mit den sich konstant verschlechternden allgemeinen Rahmenbedingungen in der staatlichen Musikausbildung veranlassten ihn 2006, seine eigene kleine Musikschule  „Klang(t)räume“ in Neunkirchen a. Brand zu gründen und kontinuierlich aufzubauen, in der Kinder, Jugendliche und Erwachsene in den kreativen Bereichen Klavier, Vibraphon, Perkussion und Computer-Komponieren  individuell unterrichtet werden. Sonstige Interessen: Psychologie, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie, Sprachen.